16.10.2007, 23:11
10.000 Menschen für Rückzug Österreichs von der EM
Vor der EM 2008 muss sich Gastgeber Österreich weiter Hohn und Spott gefallen lassen.
Fast 10.000 Menschen schlossen sich bereits einer Petition im Internet an, die einen Rückzug des österreichischen Nationalteams von der EURO 2008 fordert. Michael Kriess, der die Initiative "Österreich zeigt Rückgrat" ins Leben gerufen hatte, sagte der Berliner Zeitung:
"Die UEFA muss sich schon fragen, wie kommt man auf die abstruse Idee, eine Nation, die sich noch nie über den sportlichen Weg qualifiziert hat, eine Europameisterschaft ausrichten zu lassen. Es ist ein bisserl so, als würde man in Südafrika eine Ski-WM veranstalten."
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Am Mittwoch (20.30 Uhr) unternimmt die rot-weiß-rote Auswahl einen neuen Anlauf, um die Negativserie von neun Länderspielen ohne Sieg zu beenden. Gegen WM-Teilnehmer Elfenbeinküste, Mannschaft des deutschen Trainers Ulli Stielike, ist Österreich aber nur Außenseiter. Gelingt wieder kein Sieg, wäre eine Rekordmarke erreicht.
Österreich noch hinter Kapverden und Haiti
In der Rangliste des Weltverbandes FIFA wird Österreich als Nummer 85 notiert, Zypern (68.), Äquatorialguinea (72.), die Kapverden (76.) und Haiti (83.) sind schon vorbeigezogen.
Trotzdem kann der Verband die Häme, die dem Nationalteam entgegenschlägt, nicht nachvollziehen.
Der ehemalige Bremer und Münchner Bundesliga-Profi Andreas Herzog, jetzt als Assistent für den österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) tätig, hatte unmissverständlich erklärt, er habe nicht gewusst, dass es 10.000 "Idioten" in Österreich gebe.
Dazu Kriess: "Wir gehen natürlich davon aus, dass das genauso zu verstehen ist wie die Aussage des UEFA-Präsidenten Michel Platini, der gemeint hat, dass unsere Aktion der größte Schwachsinn sei, den er je gehört habe." Dennoch sind die Gegner einer EM-Gastgeberrolle Österreichs davon überzeugt, dass im Hintergrund schon die Fäden zusammenlaufen, "eine Alternative zu finden".
Kein gutes Haar am österreichischen Nationalteam lässt auch der ehemalige Torjäger Toni Polster. "Das ist die schlechteste Mannschaft, die wir je hatten. Mensch, wir sind ein Jahr ohne Sieg", erklärte der ehemalige Kölner und Gladbacher Profi in der "Bild"-Zeitung.
Die jetzige Spielergeneration habe sich nicht entwickelt, obwohl sie das Zeug dazu gehabt hätte. Polster: "Aber sie hat es nicht verstanden, einen Herzog, Krankl oder Polster herauszubringen." Der einstige Stürmerstar ist mit 44 Toren in 95 Länderspielen immer noch Rekordschütze der österreichischen Auswahl.
Deutscher Radiosender sucht Aufbaugegner
Radio FFH aus Hessen sucht nun die schlechteste Fußballmannschaft, die als Aufbaugegner des ÖFB-Teams dienen soll.
Bereits am Mittwoch solle diese gefunden und dem österreichischen Verband offeriert werden. "Bild" schlug in die gleiche Kerbe und vor, dem Erzrivalen, der Deutschland bei der WM 1978 in Argentinien die "Schmach von Cordoba" durch den 3:2-Triumph zugefügt hatte, die deutsche B-Elf auszuleihen.
Vor der EM 2008 muss sich Gastgeber Österreich weiter Hohn und Spott gefallen lassen.
Fast 10.000 Menschen schlossen sich bereits einer Petition im Internet an, die einen Rückzug des österreichischen Nationalteams von der EURO 2008 fordert. Michael Kriess, der die Initiative "Österreich zeigt Rückgrat" ins Leben gerufen hatte, sagte der Berliner Zeitung:
"Die UEFA muss sich schon fragen, wie kommt man auf die abstruse Idee, eine Nation, die sich noch nie über den sportlichen Weg qualifiziert hat, eine Europameisterschaft ausrichten zu lassen. Es ist ein bisserl so, als würde man in Südafrika eine Ski-WM veranstalten."
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Am Mittwoch (20.30 Uhr) unternimmt die rot-weiß-rote Auswahl einen neuen Anlauf, um die Negativserie von neun Länderspielen ohne Sieg zu beenden. Gegen WM-Teilnehmer Elfenbeinküste, Mannschaft des deutschen Trainers Ulli Stielike, ist Österreich aber nur Außenseiter. Gelingt wieder kein Sieg, wäre eine Rekordmarke erreicht.
Österreich noch hinter Kapverden und Haiti
In der Rangliste des Weltverbandes FIFA wird Österreich als Nummer 85 notiert, Zypern (68.), Äquatorialguinea (72.), die Kapverden (76.) und Haiti (83.) sind schon vorbeigezogen.
Trotzdem kann der Verband die Häme, die dem Nationalteam entgegenschlägt, nicht nachvollziehen.
Der ehemalige Bremer und Münchner Bundesliga-Profi Andreas Herzog, jetzt als Assistent für den österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) tätig, hatte unmissverständlich erklärt, er habe nicht gewusst, dass es 10.000 "Idioten" in Österreich gebe.
Dazu Kriess: "Wir gehen natürlich davon aus, dass das genauso zu verstehen ist wie die Aussage des UEFA-Präsidenten Michel Platini, der gemeint hat, dass unsere Aktion der größte Schwachsinn sei, den er je gehört habe." Dennoch sind die Gegner einer EM-Gastgeberrolle Österreichs davon überzeugt, dass im Hintergrund schon die Fäden zusammenlaufen, "eine Alternative zu finden".
Kein gutes Haar am österreichischen Nationalteam lässt auch der ehemalige Torjäger Toni Polster. "Das ist die schlechteste Mannschaft, die wir je hatten. Mensch, wir sind ein Jahr ohne Sieg", erklärte der ehemalige Kölner und Gladbacher Profi in der "Bild"-Zeitung.
Die jetzige Spielergeneration habe sich nicht entwickelt, obwohl sie das Zeug dazu gehabt hätte. Polster: "Aber sie hat es nicht verstanden, einen Herzog, Krankl oder Polster herauszubringen." Der einstige Stürmerstar ist mit 44 Toren in 95 Länderspielen immer noch Rekordschütze der österreichischen Auswahl.
Deutscher Radiosender sucht Aufbaugegner
Radio FFH aus Hessen sucht nun die schlechteste Fußballmannschaft, die als Aufbaugegner des ÖFB-Teams dienen soll.
Bereits am Mittwoch solle diese gefunden und dem österreichischen Verband offeriert werden. "Bild" schlug in die gleiche Kerbe und vor, dem Erzrivalen, der Deutschland bei der WM 1978 in Argentinien die "Schmach von Cordoba" durch den 3:2-Triumph zugefügt hatte, die deutsche B-Elf auszuleihen.
Nein ich bin nicht die Signatur. Ich sortiere hier nur den Buchstabensalat, den mein Besitzer hier eben fabriziert hat! Für die einen die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt.